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Stipendiaten des Jahrgangs 2009 auf dem Weg zur Kunstausstellung in der K21

Besuch der Kunstausstellung "Stille Revolution"

Am 6. März fand die erste kulturelle Veranstaltung statt, an der auch der neue Jahrgang 2009 teilnahm. Diesmal lud Frau Niederste-Werbeck uns Stipendiaten zu der Kunstausstellung "Stille Revolution" ein, die zur Zeit in der Düsseldorfer Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, kurz K21, gezeigt wird.

Wir Kölner Stipendiaten trafen sich alle um die Mittagszeit am Kölner Hauptbahnhof, um gemeinsam nach Düsseldorf zu fahren. Da das Wetter an diesem Tag endlich einmal sonnig und frühlingshaft war, fiel uns die Entscheidung, einen gemütlichen Spaziergang zur K21 zu machen, nicht schwer. Pünktlich um 14.00 Uhr trafen wir uns dann mit den Aachener Stipendiaten und Frau Niederste-Werbeck im atemberaubend schönen Gebäude der Kunstsammlung.

Zu Beginn der Führung wurden wir in das Obergeschoss geführt, wo sich der sogenannte Skulpturgarten befindet. Unter der Glaskuppel haben vor allem junge Künstler ihre Installationen und Skulpturen errichtet. Beim Betrachten der Exponate erhielten wir eine Einführung in die Geschichte der Kunstsammlung. Wir hatten dabei auch die Gelegenheit, das schöne Panorama von Düsseldorf zu bewundern. 

Danach begann ein wahres Kunstabenteuer – die ganze Gruppe tauchte begeistert in die Welt der Künstler aus dem 20. und 21. Jahrhundert ein. "Stille Revolution" – so lautete der Titel der Ausstellung, der auf die Begegnung von alter und neuer, moderner Kunst verwies. Die weltweit berühmtesten Meisterwerke des Kubismus und Surrealismus wurden mit modernen Kunstwerken aus dem 21. Jahrhundert kombiniert, so dass sich unter den Künstlern verschiedener Zeiten eine Art Dialog entspannen konnte. 
Manche Werke hinterließen einen bleibenden Eindruck. René Magrittes Gemälde "Vergnügen"  sowie die moderne Skulptur "Mann und Maus" von  Katharina Fritsch wurden von manchen als sadistisch und erschreckend empfunden. Die bunte, neben dem Gemälde von Bonnards stehende Installation von Donald Kästen erweckte ebenfalls das besondere Interesse unserer Gruppe. Bezaubernd wirkte sich auf uns Pablo Picassos "Frau vor dem Spiegel" aus. Die Besichtigung beendeten wir im "TV-Garten", wo der ganze Raum von kleinen Fernsehgeräten dominiert wurde. Diese Klanginstallation sollte das Phänomen der Zeit ansprechen.

Schlussendlich, nach einem fast zweistündigen Ausstellungsbesuch, setzten wir uns alle mit Frau Niederste-Werbeck in den gemütlichen Räumlichkeiten der Ständehausbar zusammen, um bei einer Tasse Kaffee und einem Häppchen zu Essen unsere persönlichen Eindrücke und Bemerkungen austauschen zu können.

Iwona Bochniak
Köln, den 11. März 2010

Bei der Ausstellung gab es so einiges zu sehen
Stipendiaten vor der K21