Stipendiaten im Deutschen Bundestag
Europapolitisches Seminar in Berlin
Im August trafen sich die Stipendiaten des jüngsten Jahrgangs zum Seminar „Deutschland in Europa, Deutschland für Europa“ in Berlin. Die Reise nach Berlin gehört zu den festen Bestandteilen des Mummert-Förderprogramms und erfreut sich großer Beliebtheit bei den Stipendiaten. Während des fünftägigen Seminars setzen sich die Stipendiaten mit der deutschen und Berliner Geschichte sowie den aktuellen Problemen der Europäischen Union auseinander.
Nach der Begrüßung der Stipendiaten in der Europäischen Akademie Berlin, die sich jedes Jahr um die Seminarorganisation kümmert, brachen die Stipendiaten zu einer Stadtbesichtigung auf, die sie an die wichtigsten und interessantesten Orte Berlins führte.
Am nächsten Tag besuchten die Stipendiaten die Gedenkstätte Hohenschönhausen, wo die Stasi ihre Untersuchungshaftanstalt hatte. Die Untersuchungshaftanstalt blieb bis heute erhalten und soll an die grausame Zeit, in der die sowjetischen Truppen in Ostberlin stationiert waren, erinnern. In Hohenschönhausen trafen sich die Stipendiaten mit einer Zeitzeugin, die drei Jahre in Stasi-Haft verbrachte.
Anschließend besuchten die Stipendiaten das Finanzministerium, das sich in dem Gebäude des ehemaligen Reichsluftfahrtministeriums befindet. Als eins der wenigen Gebäude in Berlin hielt das Ministerium im Zweiten Weltkrieg den Bombenanschlägen stand.
An Folgetagen fanden interessante Vorträge über "Die deutsche Perspektive bezüglich der Zukunft und Entwicklung der Europäischen Union" und "Die Türkei als Energiebrücke für Europa" statt.
Darüber hinaus besuchten die Stipendiaten den Wissenschafts- und Technologiepark Adlershof und machten einen Ausflug nach Potsdam. Einen besonders tiefen Eindruck hat bei den Stipendiaten der Besuch von Cecilienhof hinterlassen, in dem im Jahre 1945 das Potsdamer Abkommen unterschrieben wurde.
Am letzten Tag wurden die Stipendiaten durch das Reichstagsgebäude geführt, wo sie etwas aus der Geschichte des deutschen Parlamentarismus erfahren konnten. Im Anschluss begaben sie sich zum Pergamonmuseum, das beeindruckende Antikensammlung beherbergt.
Das Seminar wurde mit einem gemeinsamen Mittagessen in der Europäischen Akademie Berlin abgeschlossen.
Pawel Smietanka
Köln, 26. August 2009
Nach der Begrüßung der Stipendiaten in der Europäischen Akademie Berlin, die sich jedes Jahr um die Seminarorganisation kümmert, brachen die Stipendiaten zu einer Stadtbesichtigung auf, die sie an die wichtigsten und interessantesten Orte Berlins führte.
Am nächsten Tag besuchten die Stipendiaten die Gedenkstätte Hohenschönhausen, wo die Stasi ihre Untersuchungshaftanstalt hatte. Die Untersuchungshaftanstalt blieb bis heute erhalten und soll an die grausame Zeit, in der die sowjetischen Truppen in Ostberlin stationiert waren, erinnern. In Hohenschönhausen trafen sich die Stipendiaten mit einer Zeitzeugin, die drei Jahre in Stasi-Haft verbrachte.
Anschließend besuchten die Stipendiaten das Finanzministerium, das sich in dem Gebäude des ehemaligen Reichsluftfahrtministeriums befindet. Als eins der wenigen Gebäude in Berlin hielt das Ministerium im Zweiten Weltkrieg den Bombenanschlägen stand.
An Folgetagen fanden interessante Vorträge über "Die deutsche Perspektive bezüglich der Zukunft und Entwicklung der Europäischen Union" und "Die Türkei als Energiebrücke für Europa" statt.
Darüber hinaus besuchten die Stipendiaten den Wissenschafts- und Technologiepark Adlershof und machten einen Ausflug nach Potsdam. Einen besonders tiefen Eindruck hat bei den Stipendiaten der Besuch von Cecilienhof hinterlassen, in dem im Jahre 1945 das Potsdamer Abkommen unterschrieben wurde.
Am letzten Tag wurden die Stipendiaten durch das Reichstagsgebäude geführt, wo sie etwas aus der Geschichte des deutschen Parlamentarismus erfahren konnten. Im Anschluss begaben sie sich zum Pergamonmuseum, das beeindruckende Antikensammlung beherbergt.
Das Seminar wurde mit einem gemeinsamen Mittagessen in der Europäischen Akademie Berlin abgeschlossen.
Pawel Smietanka
Köln, 26. August 2009
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