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Gruppenbild mit Schirm und Charme vor der Kulisse des Robert Bosch Hauses

Mummert-Campus Teil 1

Vom 4. bis 8. April 2011 feierte der erste Mummert-Campus in den Räumen der Robert Bosch Stiftung Premiere. Der Jahrgang 2009 hatte die Ehre, als erster in den Genuss einer Teilnahme an diesem neuen Format in der Management-Ausbildung zu kommen.  

Der erste Teil des Campus im April wurde rund um das Thema Unternehmerkompetenzen konzipiert, während sich der zweite Teil, der im Herbst nach dem Abschluss unserer Praktika stattfinden wird, auf Führungs- und Sozialkompetenzen konzentrieren wird. 

Am ersten Tag haben wir von Herrn Lohse vom Bosch Management Support gelernt, wie die Firma Bosch einen "angestellten Unternehmer" sieht und etwas über das "House of Orientation" erfahren, das den Führungskräften bei Bosch als eine Art Orientierungshilfe dienen soll. Den ersten Tag ließen wir bei einem "Country fair", einem "Jahrmarkt der Heimatländer" ausklingen, während dem alle Teilnehmer eine Anekdote über ihr Heimatland erzählt haben.

Am zweiten Tag haben wir von Herr Dr. Greiner von dem Beratungsunternehmen Horvath & Partners etwas über die Vision, Mission und Strategie eines Unternehmens gelernt und unsere Kenntnisse am Abend im Rahmen der Fallstudie "Rimowa" praktisch umgesetzt. Die Stipendiaten haben in Gruppen bis spät in die Nacht gearbeitet und dabei spannende Präsentationen vorbereitet.

Die nächsten beiden Tage haben wir uns gemeinsam mit Frau Dr. Römer - ebenfalls von Horvath & Partner - mit den Themen Innovationsmanagement und der Ableitung von Maßnahmen und Zielen, nach denen sich eine Vision und Mission für ein Unternehmen gestaltet, beschäftigt. Beim Thema Innovation wurde Frau Dr. Römer von Herrn Kittelberger unterstützt, der uns erklärt hat, wie das Thema bei Bosch praktisch umgesetzt wird. Es war bei dieser Gelegenheit sehr interessant, mit Frau Dr. Römer jemanden aus der Branche der Unternehmensberater und mit Herrn Kittelberger jemanden aus der Industrie gegenübergestellt zu sehen. Das Geben und Nehmen zwischen den beiden hat den Tag sehr interessant gestaltet, und uns für jedes theoretische Konzept, das Frau Dr. Römer uns gezeigt hat, ein konkretes Beispiel aus dem Hause Bosch geliefert zu bekommen, das Herr Kittelberger dann parat hatte.

Am Donnerstag präsentierte uns Herr Schannen aus Ungarn im Rahmen eines Kaminabends die Studie "CEE 2020 – Trends and perspectives for the next decade", die von dem Unternehmensberater Roland Berger erstellt worden ist. Dabei haben wir etwas über die Stärken und Schwächen unserer Heimatländer erfahren und in der Person von Herrn Schannen eine persönliche Erfolgsgeschichte kennengelernt, denn er ist als gebürtiger Ungar, den Zielen der Stiftung entsprechend, im Anschluss an sein Studium in Deutschland nach Ungarn zurückgekehrt und hat dort innerhalb des Beratungsunternehmens Roland Berger Karriere gemacht. Dieser Vortrag, zusammen mit dem Einblick in den Berateralltag und die ermutigende Erfolgsgeschichte des Unternehmensberaters wurde von den Stipendiaten besonders hoch geschätzt, und die anschließende Fragerunde hat sich bis spät in den Abend gezogen. 

Am Freitag schließlich haben uns das Vorstandsmitglied Herr Fauth zusammen mit Herrn Dr. Currle die Welt des Controlling näher gebracht. Wir haben etwas über die Attributionen eines CFOs gelernt und wir sind über Start-Ups umfassend informiert worden. Die Stipendiaten selbst haben die Schwerpunkte der Diskussion gewählt, was zu einer sehr interaktiven Zusammenarbeit geführt hat. Das Thema wurde mit einem spontanen Workshop zum Thema „Start Up“ in einem osteuropäischen Land abgeschlossen.

Nach dem Campus fühlen wir uns als Stipendiatengeneration durch diese einzigartige Erfahrung noch näher zusammengebracht und wir sind zuversichtlich, dass wir eine bessere Ausgangslage für die bevorstehenden Praktika haben.

Bruno Lupulescu
Aachen, 17. April 2011

Die Stipendiaten sind gespannt, was sie erwartet
Stipendiatinnen präsentieren ihre Überlegungen zur Aufgabe
Dank des schönen Wetters macht die Gruppenarbeit doppelt Spaß
Endlich haben die Stipendiaten einmal Gelegenheit, die Villa Robert Boschs zu besichtigen
Geballte Frauenpower!