Alumna Michaela Petkova im Porträt
Tänzerin, Pianistin, Fotografin, Organisatorin, Wirtschaftswissenschaftlerin, Globetrotter, Sprach-, Design- und Bücherliebhaberin, Köchin, Snowboarderin, einfach ein lustiger Mensch mit mehreren Gesichtern, der gerne mit offenen Augen durch diese Welt läuft.
Was machst du heute beruflich?
Seit Januar 2010 bin ich als Business Development Analyst bei Slovenské elektrárne eingestellt, die durch eine Mehrheitsbeteiligung zu dem Unternehmen Enel S.p.A gehört.
Warum hast du dich für die Energiebranche entschieden?
Die Energiebranche war für mich schon während meines Studiums ein sehr interessanter und herausfordernder Bereich, der vielseitige Möglichkeiten bietet, meine Fähigkeiten einzubringen und Neues zu erlernen. Im Arbeitsalltag haben sich meine Erwartungen bestätigt. Da sich diese Branche gerade in der letzten Zeit in einem Umbruch befindet, sind Themen wie „nuclear renaissance“, „smart grids“, CO2-Emissionshandel oder „off-shore wind parks“ täglich auf meinem Arbeitstisch.
Wie sehen deine Pläne für die nächste Zukunft aus?
Business Development zeichnet sich aus durch ein breites Spektrum an Aufgaben, die ein fach- und themenübergreifendes Wissen erfordern. In diesem Sinne habe ich mir vorgenommen, mein bisher erworbenes Know-how über die Energiebranche und Erfahrungen im Projektmanagement zu vertiefen und zu erweitern um somit schrittweise mehr Verantwortung zu übernehmen.
Wo siehst du dich in fünf Jahren?
Auf einer Seniorstelle mit Führungsverantwortung.
Welche Bedeutung hat die Mummert-Stiftung für dich persönlich?
Die Stiftung hat meinem Leben neben einem guten Studium in Deutschland durch ein Netzwerk von tollen Freunden aus verschiedenen Ländern sowie etlichen Fach- und Führungspersönlichkeiten mehr Farbe gegeben.
Wie kann eine Führungskraft eigene Interessen mit den Interessen des Heimatlandes vereinbaren?
Einerseits trägt das Handeln einer Führungskraft durch ihr direktes Interesse, für das Unternehmen, bzw. im Sinne der Organisation zu agieren zur Entwicklung des Heimatlandes bei. Andererseits ist man als Führungskraft im täglichen Umgang mit anderen Menschen vor allem in internationalem Umfeld ein Botschafter seines Heimatlandes. Meiner Meinung nach funktioniert es in einem solchen Umfeld am Besten, wo sich Menschen verschiedener Nationen begegnen, da man dort anstrebt, sich in die gegebenen Strukturen zu integrieren und gleichzeitig seine eigene kulturelle Identität zu bewahren.
Was willst du der Stiftung zurückgeben?
Durch das entstehende Stiftungsnetzwerk und mein Arbeitsumfeld würde ich gerne im Stipendiaten- und Alumnikreis „mit Rat und Tat“ behilflich sein. Gleichzeitig möchte ich die Erfolge meines beruflichen Werdegangs auch auf den Beitrag der Stiftung projizieren, um somit die Leistungen der Stiftung bekannt zu machen.