Alumnus Nikola Jelicic im Porträt
Wie siehst du dich selbst? Wer bist du eigentlich?
Ich bin jemand, der alles, womit er sich beschäftigt mit riesigem Elan macht. Ich bin sehr ehrgeizig, mag es, mein Leben auch manchmal ganz verwöhnt zu genießen. Das mag ich aber nur dann, wenn ich es wirklich verdient habe und da bin ich mit mir selbst ziemlich streng! Ich bin derjenige der nach vorne zieht, durch das eigene Beispiel führt, sehr gerne Probleme löst und Herausforderungen als Spaß sieht. Meine Freunde sagen, dass eines Tages etwas nach mir benannt werden wird – ich muss den Erwartungen jetzt gerecht werden.
Was machst du heute beruflich?
Ich arbeite an einem Projekt der deutschen Kreditanstalt für Wiederaufbau im serbischen Finanzministerium. Wir beschäftigen uns mit der Entwicklung eines liquiden und transparenten Marktes für Staatsanleihen in der serbischen Heimwährung – dem Dinar.
Warum hast du dich für die Gründung eines eigenen Unternehmens entschieden?
Ich wollte eine Investmentberatung gründen und führen, ein Institut für die Praxis, mit eigener Forschung und Unterstützung vor allem institutioneller Anleger. Das Unternehmen, das ich jetzt gegründet habe, ist eine Zweckgesellschaft für meinen ersten Beratungsauftrag für die KfW und ein Vorgänger des künftigen Unternehmens.
Wie hat dir das Studium an der renommierten Universität zu Köln dabei geholfen?
Die Universität zu Köln hat mir eine Ausrüstung für die Praxis gegeben, mit der ich weiß wie ich mit neuen Sachen umgehen kann. Dazu gehört eine Menge an Kenntnissen in Finanzen und Mikroökonomie, die ich jetzt am meisten nutze, aber auch der Drill wie man mit eigener Kraft was erreichen kann.
Wie sehen deine Pläne für die nächste Zukunft aus? Wo siehst du dein Unternehmen in fünf Jahren?
Mein Plan ist mich weiter im Bereich Geldmarkt und Festverzinsliche Wertpapiere zu entwickeln, so dass ich was das Know-how betrifft auf dem serbischen Markt führend bin. Ich möchte auch in der Zeit mindestens drei Veröffentlichungen in Fachzeitschriften erreichen und ein Doktortitel erwerben. Mit dem Fokus auf dem Geldmarkt und Anleihen möchte ich für jeden großen Beratungsauftrag in diesem Bereich mit meinem Unternehmen Anbieter sein.
Was bedeutet für dich Verantwortung zu übernehmen?
Verantwortung übernehmen heißt für mich das eigene Leben in die eigenen Hände zu nehmen. Wenn man morgens aufsteht soll man denken „heute ist noch ein Tag, an dem ich etwas zu erreichen habe“. Verantwortung übernehmen heißt für mich auch mehr, nämlich: an der Gestaltung seiner Gesellschaft proaktiv teilzunehmen. Bezogen auf mich und Serbien heißt dies, dass ich eine Gesellschaft, in der mehrere Leute ihre private und berufliche Zukunft sehen werden, mitgestalten möchte.
Was willst du der Stiftung zurückgeben?
Die Mummert-Stiftung hat in mir einen Partner in der Verwirklichung ihrer Vision eines vereinigten Europas gesehen. Einander kennenlernen und miteinander Lebensgeschehnisse teilen, war für mich und meinen Jahrgang unbezahlbar. Dadurch, dass junge Leute aus verschiedenen Ländern eine sehr intensive Zeit miteinander verbringen, werden starke Verbindungen gebaut, die dann in den Heimatländern weitergegeben und geteilt werden. Das geben wir alle unserer Mummert-Stiftung zurück!
Meinst du, dass du selbst der Integration von Serbien in die EU beitragen kannst?
Das möchte ich und ich werde das tun, egal was ich beruflich mache. Ich glaube an die Idee der EU, denn sie ist die einzige, die stärker und größer ist als die Idee des Nationalismus, die uns auf dem Balkan bedauerlicherweise so lange geprägt hat. Serbien und Kroatien sind das Frankreich und Deutschland des Balkans, Bosnien ist das Belgien usw. Das Gefühl der Zugehörigkeit zur EU wird hier auch, wie in Europa seit 50 Jahren dominieren. Ich als Alumnus einer deutschen Uni, dessen zweite Heimat Deutschland ist, muss sehr konkret mein europäisches Erlebnis weitergeben. Mein Beruf wird bestimmen in welchem Ausmaß ich dies betreiben kann. Vielleicht lande ich sogar in der Politik... Dann gebe ich dem Beitrittsprozess meine 100%!
Ich bin jemand, der alles, womit er sich beschäftigt mit riesigem Elan macht. Ich bin sehr ehrgeizig, mag es, mein Leben auch manchmal ganz verwöhnt zu genießen. Das mag ich aber nur dann, wenn ich es wirklich verdient habe und da bin ich mit mir selbst ziemlich streng! Ich bin derjenige der nach vorne zieht, durch das eigene Beispiel führt, sehr gerne Probleme löst und Herausforderungen als Spaß sieht. Meine Freunde sagen, dass eines Tages etwas nach mir benannt werden wird – ich muss den Erwartungen jetzt gerecht werden.
Was machst du heute beruflich?
Ich arbeite an einem Projekt der deutschen Kreditanstalt für Wiederaufbau im serbischen Finanzministerium. Wir beschäftigen uns mit der Entwicklung eines liquiden und transparenten Marktes für Staatsanleihen in der serbischen Heimwährung – dem Dinar.
Warum hast du dich für die Gründung eines eigenen Unternehmens entschieden?
Ich wollte eine Investmentberatung gründen und führen, ein Institut für die Praxis, mit eigener Forschung und Unterstützung vor allem institutioneller Anleger. Das Unternehmen, das ich jetzt gegründet habe, ist eine Zweckgesellschaft für meinen ersten Beratungsauftrag für die KfW und ein Vorgänger des künftigen Unternehmens.
Wie hat dir das Studium an der renommierten Universität zu Köln dabei geholfen?
Die Universität zu Köln hat mir eine Ausrüstung für die Praxis gegeben, mit der ich weiß wie ich mit neuen Sachen umgehen kann. Dazu gehört eine Menge an Kenntnissen in Finanzen und Mikroökonomie, die ich jetzt am meisten nutze, aber auch der Drill wie man mit eigener Kraft was erreichen kann.
Wie sehen deine Pläne für die nächste Zukunft aus? Wo siehst du dein Unternehmen in fünf Jahren?
Mein Plan ist mich weiter im Bereich Geldmarkt und Festverzinsliche Wertpapiere zu entwickeln, so dass ich was das Know-how betrifft auf dem serbischen Markt führend bin. Ich möchte auch in der Zeit mindestens drei Veröffentlichungen in Fachzeitschriften erreichen und ein Doktortitel erwerben. Mit dem Fokus auf dem Geldmarkt und Anleihen möchte ich für jeden großen Beratungsauftrag in diesem Bereich mit meinem Unternehmen Anbieter sein.
Was bedeutet für dich Verantwortung zu übernehmen?
Verantwortung übernehmen heißt für mich das eigene Leben in die eigenen Hände zu nehmen. Wenn man morgens aufsteht soll man denken „heute ist noch ein Tag, an dem ich etwas zu erreichen habe“. Verantwortung übernehmen heißt für mich auch mehr, nämlich: an der Gestaltung seiner Gesellschaft proaktiv teilzunehmen. Bezogen auf mich und Serbien heißt dies, dass ich eine Gesellschaft, in der mehrere Leute ihre private und berufliche Zukunft sehen werden, mitgestalten möchte.
Was willst du der Stiftung zurückgeben?
Die Mummert-Stiftung hat in mir einen Partner in der Verwirklichung ihrer Vision eines vereinigten Europas gesehen. Einander kennenlernen und miteinander Lebensgeschehnisse teilen, war für mich und meinen Jahrgang unbezahlbar. Dadurch, dass junge Leute aus verschiedenen Ländern eine sehr intensive Zeit miteinander verbringen, werden starke Verbindungen gebaut, die dann in den Heimatländern weitergegeben und geteilt werden. Das geben wir alle unserer Mummert-Stiftung zurück!
Meinst du, dass du selbst der Integration von Serbien in die EU beitragen kannst?
Das möchte ich und ich werde das tun, egal was ich beruflich mache. Ich glaube an die Idee der EU, denn sie ist die einzige, die stärker und größer ist als die Idee des Nationalismus, die uns auf dem Balkan bedauerlicherweise so lange geprägt hat. Serbien und Kroatien sind das Frankreich und Deutschland des Balkans, Bosnien ist das Belgien usw. Das Gefühl der Zugehörigkeit zur EU wird hier auch, wie in Europa seit 50 Jahren dominieren. Ich als Alumnus einer deutschen Uni, dessen zweite Heimat Deutschland ist, muss sehr konkret mein europäisches Erlebnis weitergeben. Mein Beruf wird bestimmen in welchem Ausmaß ich dies betreiben kann. Vielleicht lande ich sogar in der Politik... Dann gebe ich dem Beitrittsprozess meine 100%!
Nikola hat an der Universität zu Köln sein Studium der Betriebswirtschaftslehre mit Vertiefung auf Finanzierungslehre, Corporate Finance und spezielle VWL absolviert.