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Alumnus Robert Baran im Porträt

Wie siehst du dich selbst? Wer bist du eigentlich?
Ich glaube, dass mich die Bezeichnung auf unserer Firmen-Webseite gut beschreibt: Robert: "Der Mitteleuropäer".

Was machst du heute beruflich?
Ich arbeite als Unternehmensberater bei Roland Berger Strategy Consultants – zur Zeit auf der Position eines Senior Consultant.

Warum hast du dich für die Beratung entschieden?
In meinem Studium habe ich mich relativ eng spezialisiert – auf (Unternehmens-)Finanzen. Ich wollte mich aber mit meinem ersten Job ein wenig breiter aufstellen, was in der Beratung gut möglich ist. Zusätzlich wollte ich ein gutes Sprungbrett für meine weitere Karriere haben.
Was für einen Beitrag kannst du als ein Berater für Mittel- und Osteuropa leisten?
Ich würde den Beitrag in zwei Bereichen sehen: im wirtschaftlichen und im akademischen.
Wir werden von Unternehmen aus diversen Gründen beauftragt. Grundsätzlich immer dann, wenn sie aus zeitlichen oder personellen Gründen die bevorstehenden Herausforderungen nicht meistern können. Dann stehen wir mit Rat und Tat bereit und sorgen für einen Wissens- bzw. Erfahrungsaustausch. Aus meiner persönlichen Erfahrung heraus kann ich betonen, dass es bei den Projekten in Osteuropa besonders auf den Wissensaustausch ankommt. Das breite Know-How, das bei Roland Berger zur Verfügung steht, dem Kunden verständlich zu übermitteln und dadurch Verbesserungen zu erzielen – das ist der größte Beitrag.
Jeder Berater geht zusätzlich zum "Kerngeschäft" auch diversen Nebenaktivitäten nach und viele betreffen den akademischen Bereich. Ich betreue zum Beispiel die "Meisterklasse Osteuropa" an der Wirtschaftsuniversität in Wien – ein Ausbildungsprogramm für Nachwuchsführungskräfte in Mittel- und Osteuropa. Dort unterstützen wir engagierte Studierende durch Beiträge zu diversen Fachthemen oder durch Skill-Seminare wie z.B. Präsentationstraining. Zusätzlich zur Meisterklasse habe ich auch Präsentationen für die CEMS-Studenten gehalten – zuletzt zum Thema Datenmanagement.

Was faszinierte dich damals an der Mummert-Stiftung?
Bevor ich Stipendiat wurde war es vor allem die Möglichkeit ein Diplom in Deutschland zu erwerben. Später das enge Zusammenleben der Stipendiaten und die Möglichkeit, in der Stiftung aktiv mitzuwirken und sie (zumindest teils) zu gestalten.

Würdest du dich auch heute bewerben?
Ich bin der Meinung, dass ein Studium im Ausland für jeden Studierenden sehr wertvoll ist – sowohl für die Erweiterung des eigenen Wissens als auch für die interkulturellen Erfahrungen, die damit verbunden sind. Ich habe den Schritt, mein Studium im Ausland fortzusetzen, nie bereut und würde mich auch heute sicherlich bewerben.

Was planst du für die Zukunft?
In der nahen Zukunft werde ich heiraten, was mich zurzeit am meisten beschäftigt. Meine Verlobte ist ebenfalls eine Alumna der Mummert-Stiftung, d.h. hier hat die Stiftung einen "Extra-Beitrag" für uns geleistet…
Robert hat an der Universität zu Köln Betriebswirtschaftslehre mit den Schwerpunkten Unternehmensführung und Corporate Finance studiert.